| Phase | Dauer | Inhalt |
|---|---|---|
| Einstieg | 10' | Rückblick Vorbereitung — Diskussion der Gruppenarbeiten |
| Hauptphase 1 | 30' | (Themen folgen — abhängig von Block-Inhalten) |
| Hauptphase 2 | 30' | (Themen folgen — abhängig von Block-Inhalten) |
| Synthese | 20' | Zusammenführung der Stränge |
| Ausblick | 10' | Brücke zum nächsten Block |
Block 4 — Präsenz
Institutionen und strategisches Verhalten
Worum es heute geht
Block 4 verlässt die Welt des einzelnen, isoliert handelnden Akteurs. Sobald mehrere Akteure ihre Entscheidungen aufeinander beziehen, kommt Spieltheorie ins Spiel. Sobald Verträge unvollständig sind, werden Macht und Identität zu ökonomischen Kategorien. Sobald Information ungleich verteilt ist, drohen Märkte zu kollabieren (Lemons-Problem). Und über allem stehen Institutionen — die Regeln des Spiels — die bestimmen, wer welche Wahlmöglichkeiten hat. Hayek und Ostrom liefern uns hier zwei der wichtigsten ökonomischen Beiträge des 20. Jahrhunderts.
Programm
Folien
Lernziele
Nach der Sitzung sollten Sie folgende Kompetenzen erworben haben:
- Strategisches Verhalten in Standardspielen (Gefangenendilemma, Koordination) analysieren.
- Hayeks Wissensargument von Ostroms polyzentrischer Governance abgrenzen.
- Asymmetrische Information und ihre Marktauswirkungen erkennen.
- Institutionelle Rahmenbedingungen als ökonomische Variable verstehen.