| Phase | Dauer | Inhalt |
|---|---|---|
| Einstieg | 10' | Rückblick Vorbereitung — Diskussion der Gruppenarbeiten |
| Hauptphase 1 | 30' | (Themen folgen — abhängig von Block-Inhalten) |
| Hauptphase 2 | 30' | (Themen folgen — abhängig von Block-Inhalten) |
| Synthese | 20' | Zusammenführung der Stränge |
| Ausblick | 10' | Brücke zum nächsten Block |
Block 7 — Präsenz
Konjunktur und Stabilisierungspolitik
Worum es heute geht
Block 7 schließt den Bogen zur aktuellen wirtschaftspolitischen Debatte. Das Multiplikatormodell zeigt, warum kleine Schocks große Wellen auslösen — und warum Konsumglättung an Borrowing Constraints scheitert. Fiskalpolitik wird als Werkzeug, aber auch als ideologisches Schlachtfeld verstanden (Sparparadoxon, Kaufkraft-Trugschluss). Investitionsvolatilität und Baumols Kostenkrankheit erklären Strukturmuster moderner Volkswirtschaften. Und schließlich: der Staat als ökonomischer Akteur — und seine Schattenseite, das Rent-Seeking. Hier laufen alle Fäden des Kurses zusammen.
Programm
Folien
Lernziele
Nach der Sitzung sollten Sie folgende Kompetenzen erworben haben:
- Den Multiplikatoreffekt herleiten und auf KI-induzierte Schocks anwenden.
- Fiskalpolitische Trugschlüsse erkennen und entkräften.
- Investitionsvolatilität und Baumols Kostenkrankheit als Erklärungsmuster nutzen.
- Rent-Seeking als Konsequenz staatlicher Eingriffe verstehen.